Donnerstag, 30. November 2006

ADVENTSKALENDER

Zu meiner eigenen Entschuldigung und aller die hier seit einiger Zeit nix, aber auch wirklich überhaupt nix zu lesen hatten, habe ich mich entschlossen, mich zumindest im Dezember täglich, wie in einem Adventskalender schriftlich zu äußern. Da ich jede Menge Gedichte und Geschichten rund um Advent und Weihnachten habe, soll das nun mein literarischer Adventskalender 2006 sein und werden.

210006gr

Mittwoch, 29. November 2006

Fast ein Monat Stille...

... und das Leben ging weiter....

Mittwoch, 1. November 2006

Herzlich Willkommen... immer nur herein....

Privatgrundstueck-2-

Montag, 30. Oktober 2006

... schlicht und ergreifend faul...

.... kaum zu glauben, aber wahr. Ich kann es noch - einfach faul sein und nichts tun. Durch meinen Arbeitgeber mit einem sogenannten Brückentag quasi zu "Zwangsurlaub" verdonnert, bin ich zu Hause und mache einfach nichts, bzw. nur Sachen, die mir Spass machen: Scholkoladenpudding mit viel Vanillesoße essen, lesen, fernsehen, viel schlafen, die ramponierten Gesichtszüge in Ordnung bringen, mit Kater Calvin kuscheln und so weiter und so fort... also eher eine neue recht persönliche Definition von "Faulsein"...

Es tut aber doch einfach mal gut, ein paar Tage ohne die Deutsche Bahn und den Schreibtisch zu leben... Gestern war trotz miserablen Regenwetters Potsdam auf dem Tagesprogramm... mit einem lieben Freund opulent frühstücken... Leider mussten wir den anschließend geplanten Spaziergang durch einen herbstlichen Schlosspark aufgrund des weinenden, ach was sage ich, Sturzbäche heulenden Himmels ausfallen lassen... jetzt kommt er wohl doch mit aller Macht... der graue, kalte und trübe Herbst...

Da ich über das große Glück verfüge ( zumindest in der hinsicht kann ich das endlich mal behaupten), in Berlin zu leben und in Brandenburg zu arbeiten, habe ich morgen aufgrund des Reformationstages frei... Also noch ein freier Tag... Faulsein...

das Leben geht weiter... der Büroalltag erst ab Mittwoch...

Donnerstag, 26. Oktober 2006

Herbst

Die Blätter fallen, fallen wie von weit,
als welkten in den Himmeln ferne Gärten;
sie fallen mit verneinender Gebärde.

Und in den Nächten fällt die schwere Erde
aus allen Sternen in die Einsamkeit.

Wir alle fallen. Diese Hand da fällt.
Und sieh dir andre an: es ist in allen.

Und doch ist Einer, welcher dieses Fallen
unendlich sanft in seinen Händen hält.

Rainer Maria Rilke
Das Buch der Bilder

herbst_in_der_stadt
Inga Schneckenburger: Herbst in der Stadt

Dienstag, 24. Oktober 2006

Regenwetter...

eigentlich ideal geeignet, um sich am Morgen einfach noch einmal auf die andere Seite zu drehen, die Bettdecke bis über beide Ohren zu ziehen, die Bettwärme zu genießen und einfach weiter zu schlafen...

Stattdessen jedoch das allmorgendliche Ritual durchgezogen... So lange wie möglich im Bett liegen geblieben und den Wecker ignoriert, dann mit einem Anflug von Panikim Bad grundsätzliche Pflege- und Instandsetzungsarbeiten durchgeführt, den launischen Kater gefüttert und auf den letzten Drücker zur S-Bahn geradelt... und sie bekommen...

Am Gesundbrunnen angekommen, war ich aufgrund nicht einkalkulierter Wettereinflüsse und daer auch nicht regentauglich bekleidet, erst einmal nass... Noch halb im Schlaf habe ich dann den morgendlichen Kaffee am Kaffeestand mit der immer leich freundlich grinsenden Servicekraft gegen einen Euro erhalten... schon nach dem ersten Schluck wurde ich langsam wacher...

Wie jeden Morgen hüpfte ich dann samt Fahrrad... irgendwann in den letzten Wochen neu zum Hausstand hinzugekommen... in die Bahn und dann ab in die schöne Uckermark zu meinem Schreibtisch...

Da ich in meiner allmorgendlichen Hektik zum wiederholten Mal vergessen habe, Lektüre einzupacken, entschied ich mich kurzerhand meinen Nachtschlaf auf den nicht grad sehr bequemen Sitplätzen des Regionalexpresses zu verlängern - erfolgreich!...

Nach der kurzen Radfahrt durch das morgendliche graue, verschlafene Schwedt konnte ich mich einigermaßen wach wieder den wichtigen Dingen des Leben zuwenden - meiner Arbeit...

Der ganz normale Wahnsinn ... und das Leben geht weiter...

basta

Montag, 23. Oktober 2006

Wochenend und Sonnenschein...

BerlinHerbst...
was ging es uns Berlinern doch wettermäßig gut am nun leider hinter uns liegenden Wochenende... Strahlender sonnenschein und Temperaturen wie im Frühling...

Was lag da näher, als soviel Zeit wie möglich an der frischen Luft im Sonnenschein spazieren zu gehen oder sich mit einem Latte macciato in eines der unzähligen gut besuchten Straßencafe´s zu setzen und Sonne pur zu tanken.... Das habe ich dann auch eifrig getan....

Am Samstag feierte meine Schwester ihren 37. Geburtstag, Da merke ich dann immer besonders schmerzhaft, wie schnelle es bei mir nun auf die 30 zu geht... Wir liegen altersmäßig genau 10 Jahre auseinander...

Den Samstagabend verbracht ich in angenehmer Gesellschaft im Konzertsaal der Univerität der Künste, um Mozart in frischen Interpretationen durch Studenten zu genießen... Nach einem anschließenden Absacker, sackte ich dann auch bald weg...

Der Sonntag begann musikalisch... Anschließend opulenter Brunch und nachfolgend eine langer Spaziergang bei strahlendem Sonnenschein in Berlins Mitte...

Und nun ist es schon wieder Montag und die Arbeit ruft... und ruft sehr laut...

... das Leben geht weiter... mit Bergen von Arbeit...

Freitag, 20. Oktober 2006

Der Tag und die Woche...

... dank einer Erhöhung meiner Arbeitsleistung auf 189,2% habe ich diese Woche außer Arbeit lediglich die Zeit gefunden, am Abend kraftlos einfach umzufallen...

Wenigstens waren noch ausreichend Reserven vorhanden, dafür zu sorgen, dass dies nach Erreichen meine Wohnung, einem Schließen der Wohnungstür und in mein Bett erfolgte...

Es ist so unsagbar schwer, mich morgens dank der mich umgebenden Dunkelheit und der unangenehmen Kälte ausserhalb meines warmen Bettes in den Tag zu begeben... aber es funktioniert dann doch irgendwie immer... fast immer...

Wenigstens kann ich mich an einer blendenden Laune meinerseits erfreuen, die fast unmittelbar nach dem ersten zu mir genommenen Kaffee einsetzt und dann auch erstaunlicherweise den gesamten Tag über Bestand hat...

Auch Kater Calvin verhält sich eigenartig und obwohl er den Film "The Devil wears Prada" überhaupt nicht gesehen hat, legt er seit einiger Zeit ähnliche Verhaltensmuster wie Miranda Priestley ( sagenhaft gut dargestellt duch Meryl Streep) an den Tag... Pfui...

... das Leben geht weiter... schönes Wochenende!!

Guten Morgen, ...

Guten Morgen Guten Morgen
Guten Morgen Sonnenschein
diese Nacht blieb dir verborgen
doch du darfst nicht traurig sein
guten morgen Sonnenschein nein
du darfst nicht traurig sein
guten morgen Sonnenschein
weck mich auf und komm herein

Alles kannst du hier sehen
auf dieser Erde auf dieser Erde
doch nun ist es geschehen dass
ich auch ohne dich glücklich werde

die allerschönsten stunden
in meinem leben
in meinem leben
hab ich heut nacht gefunden
du hast geschlafen so ist das eben

guten Morgen guten Morgen
guten Morgen Sonnenschein
diese Nacht blieb dir verborgen
doch du darfst nicht traurig sein

guten Morgen guten Morgen
weck mich auf und komm herein
und auf deinen Sonnenstrahlen tanzen
meine Träumereien

guten Morgen Sonnenschein
nein du darfst nicht traurig sein
guten Morgen Sonnenschein
weck mich auf und komm herein

Wenn ich sehe wie deine Strahlen
so vor mir spielen so vor mir spielen
dann versuch ich mir auszumalen
wie es heute Nacht war
kannst du es fühlen

der Tag öffnet grade die augen
lass ihn noch träumen
lass ihn noch träumen
er würde sowieso nicht glauben
was in der Nacht die Tage versäumen

guten morgen guten morgen
guten morgen Sonnenschein
diese Nacht blieb dir verborgen
doch du darfst nicht traurig sein

guten morgen guten morgen
weck mich auf und komm herein
und auf deinen Sonnenstrahlen
tanzen meine träumereien

guten morgen Sonnenschein
nein du darfst nicht traurig sein
guten morgen Sonnenschein
weck mich auf und komm herein

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